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Wie die Corona-bedingte Schulschließung den Unterricht am HCA verändert hat
 
Die Schulschließung ab dem 16. März traf das HCA ebenso wie die meisten anderen Schulen in Bayern völlig überraschend. Zunächst war eine ganze Menge Improvisation des Betreuers unserer Homepage, Herrn Schraml, erforderlich, umso etwas wie Fernunterricht überhaupt zu ermöglichen. An Online-Unterricht über Mebis war Mitte März noch gar nicht zu denken. Erst als die Serverkapazitäten von Mebis massiv ausgeweitet und das System als Ganzes stabilisiert war, konnten die Lehrkräfte daran gehen, ihren Unterricht – zunächst noch notgedrungen – auf den Online-Modus umzustellen. Je länger aber die Schulschließung andauerte, desto mehr entwickelten eine ganze Reihe von Lehrkräften am HCA kreative Ideen, um Unterricht regelrecht neu zu erfinden.
In mehreren Fächern drehten Lehrkräfte kleine Videos, um ihren Schülerinnen und Schülern neue Inhalte zu vermitteln. Aber auch diese selbst nutzten die Möglichkeiten der Video-Technik, um ihren Mitschülern komplexe Sachverhalte mit Hilfe von Online-Referaten zu erklären, so wie hier in einem Versuch mit singenden Gläsern zum Thema „stehende Wellen“.

Aber auch Powerpoint-Präsentation wurden für die Vermittlung neuer Inhalte genutzt.

Obwohl es in der Zeit des Lockdowns naturgemäß recht schwierig war, das Sprechen in den Fremdsprachen zu üben fanden findige Kolleginnen und Kollegen doch Möglichkeiten, auch diese Fertigkeit einzuüben. So ließ Frau Fiedler ihre Schüler z.B. paarweise am Telefon Interviews zum Thema „What job would suit you best?“ durchführen; danach hielt jeder einen 2-minute-talk über seinen Partner, den er anschließend als Audiodatei in Mebis hochlud. Somit konnten alle Schüler alle Präsentationen anhören und auch kommentieren.
Im Bereich der Fremdsprachen wurde außerdem das Hörverstehen und das Hörsehverstehen verstärkt durch den Einsatz von freien online verfügbaren Lernmaterialien trainiert (z.B. mit Aufgaben zu Audios und Videos des British Council oder des Freilichtmuseums Plimoth Plantation in Massachusetts).

Aber auch für die Aufrechterhaltung einer lebendigen Lehrer-Schüler-Kommunikation wurden Mittel und Wege gefunden: neben E-Mails boten hier Livestream, Audiochats und Videokonferenzen neue Möglichkeiten, übrigens auch über die anfangs viel kritisierte Mebis-Plattform.
Diana Schäfer, 8b
Außerordentlich unterhaltsam für ihre Schüler verlief der Physikunterricht von Frau Franke: in ihrem Unterricht waren sie aufgefordert, eine „Bleib-daheim-Maschine“ zu konstruieren. Der offizielle Name einer solchen Maschine ist eigentlich "Rube-Goldberg-Maschine". Das ist eine „Unsinnsmaschine“, die eine bestimmte Aufgabe in vielen unsinnigen extra komplizierten Einzelschritten ausführt. Sie hat einzig und allein den Sinn, den Zuschauer zum Lachen zu bringen.
Solche Maschinen haben Frau Frankes Schüler dann zuhause nachgebaut, aber natürlich mit einer deutlich vereinfachten Versuchsanordnung und ohne gefährliche Materialien.

Nach soviel Unterricht am Computer war es natürlich höchste Zeit für etwas körperlich Betätigung. Dafür sorgte die Fachschaft Sport, die nicht nur einen virtuellen Lauf zum Nordkapp (vgl. eigener Artikel) organisiert hat, sondern ein kleines Workout-Video für ihre Schülerinnen und Schüler gedreht hat.

(Herr Witt)
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