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HCA-Schüler zu Besuch in Litauen
 
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Am 20.10.2019 begannen wir unseren Austausch nach Litauen. Um vier Uhr morgens hieß es dann auch schon Abfahrt zum Nürnberger Flughafen, von welchem aus wir nach Frankfurt flogen. Dort stiegen wir erneut in den Flieger und eineinhalb Stunden später waren wir auch schon in Vilnius, der Hauptstadt von Litauen. Dort wartete aber schon eine böse Überraschung auf uns: von unserem Gepäck war keine Spur. Also sind wir (ohne Gepäck) mit einem kleinen Bus zur Schule unserer Austauschschüler gefahren worden. Gegen 15 Uhr erreichten wir das Seta-Gymnasium, wo wir auch schon herzlich von unseren Gastfamilien in Empfang genommen wurden. Diese machten sich schließlich mit uns auf den Weg zu sich nach Hause und zeigten uns alles. Ich war mit 2 anderen Austauschschülern in einem kleinen Dorf namens Okaini untergebracht. Das Haus meiner Gastschülerin Martyna war unglaublich gemütlich und ich fühlte mich von Anfang an wohl. Auch ihre Familie war sehr nett zu mir, integrierte mich direkt und zeigte mir mein Zimmer , welches ich mir über die Woche mit Martyna teilte. So ging dann auch der Tag unserer Anreise schnell vorbei.

Montag, 21.10 : Am nächsten Morgen kamen wir alle zurück in die Schule und jeder durfte an einer Schulstunde mit seinem Austauschpartner teilnehmen. Anschließend wurden wir von diesen durch die Schule geführt und bekamen somit einen schönen ersten Eindruck vom Seta-Gymnasium. Der Nachmittag wurde dafür genutzt uns gegenseitig unsere Ergebnisse des Erasmus Projekts zu präsentieren. Als dies vorüber war folgten gleich danach „Ice breaker“ Spiele und auch schon der erste Workshop. Zusammenfassend war es ein schöner erster Tag in Litauen und unser Gepäck bekamen wir dank Herr Roidl auch wieder.
Dienstag, 22.10: Unser erster Ausflug stand an und dieser ging in die Hauptstadt Vilnius. Dort besuchten wir das MO Modern Art Museum und hatten dort gleichzeitig einen Workshop „What´s going on in this picture“. Es war sehr interessant. Daraufhin fuhren wir nach Trakai , wo sich das „Trakai Island Castle Museum“ befand. Wir hatten erneut eine Führung durch das Schloss, wodurch wir erst spät abends zurück nachhause kamen.

Mittwoch, 23.10: Der Vormittag bestand wohl zu 100% aus Workshops, in denen wir verschiedene Arten des Illustrierens kennenlernten. Dies war ziemlich hilfreich, da unsere Aufgabe daraus bestand, eine Geschichte zu illustrieren. Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg nach Kèdainiai und dort gab es wieder in kleinen Gruppen Workshops wie z.B Armbänder flechten. Hinterher besuchten wir den Bürgermeister, dem ebenfalls präsentiert wurde, was wir bis jetzt in allen Ländern mit dem Erasmus Projekt erreicht hatten.

Donnerstag, 24.10: Unser letzter großer Ausflug nach Anyksciai stand an (Meine Austauschpartnerin ist daran verzweifelt mir die Aussprache dieses Wortes beizubringen) Dort fuhren wir zum Canopy walkway, welcher ein riesengroßer Pfad über den Bäumen war. Anschließend ging es in einen großen Park in dem es viele Heckenlabyrinthe und andere Aktivitäten gab. Nach einer angenehmen Mittagspause dauerte es nicht lange als wir schon unser nächstes Ziel ansteuerten. Eine Selfie Tour durch Moletai, welche für ziemlich viel Hektik sorgte. Das war aber noch nicht genug für den Tag, denn unsere nächste Station war das etnocosmology center. Ein Mann führte uns herum, auch in den extrem hohen Turm, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Landschaft hatte. Und von diesem herrlichen Ausblick sollten wir noch mehr bekommen, denn die letzte Station des Tages war der Mindunai tower.
Freitag, 25.10: Der letzte Tag war nun angebrochen. Wie gewohnt erreichten wir die Schule, zu der wir nun von unseren Gasteltern gebracht wurden. Meine Gastmutter verabschiedete sich mit unglaublich netten Worten bei mir und die Nacht davor hatte ich noch ein unfassbar tolles Gespräch bis in den Morgen mit Martyna und ihrer Schwester Goda gehabt. Goda leitete auch den letzen Workshop mit uns, in dem wir unser eigenes T-Shirt bemalten.

Dann hieß es auch schon Abschied nehmen, welcher mir persönlich sehr schwer fiel. Durch diesen Austausch lernte ich unglaublich nette Menschen kennen, die die Zeit in Litauen perfekt mahchten. Im Großen und Ganzen war es eine sehr schöne Erfahrung und ich würde es jeder Zeit wieder machen wollen.

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