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Achtklässler erfolgreich bei Experimente Antworten
 
Der Wettbewerb Experimente Antworten gilt als Vorstufe zum bekannten Programm Jugend Forscht. HCA-Achtklässler Felix Stadlbauer hat im Frühjahr mit sehr großem Erfolg daran teilgenommen. Bei dieser Wettbewerbsrunde ging es um sogenannte Kältemischungen: Stoffe, die bei chemischer Reaktion ihre Umgebung abkühlen können. Felix fast zwanzigseitige Versuchsdokumentation zeigt neben zahlreichen selbst gemachten Fotos von den Aufbauten auch etliche professionell mit Tabellenkalkulation erstellte Diagramme und ausführliche Erklärungen der beobachteten Phänomene. All das hat er während des Distanzunterrichts zuhause auf eigene Faust durchgeführt. StR Jochen Schienle hatte ihm lediglich die Aufgabenstellung des Wettbewerbs per Mail geschickt. Weitere Unterstützung brauchte Felix nicht. Seine großartige Leistung wurde von der Wettbewerbsjury belohnt mit einer Urkunde und einem kleinen Sachpreis: Ein digitales Thermo-Hygrometer, das vielleicht ja den Anstoß zu weiteren interessanten Experimenten liefert. Schulleiter OStD Dieter Meyer und StR Jochen Schienle gratulierten im Namen der Schulgemeinschaft.

Das sagt Felix aus der 8B über seine Wettbewerbsteilnahme:

An einem Wettbewerb teil zu nehmen ist immer mit viel Druck verbunden, schließlich muss man sowohl rechtzeitig als auch möglichst fehlerfrei seine Arbeit abgeben. Um diesen Druck zu erhöhen ist es natürlich perfekt, an einer Aufgabe gleich mehrfach zu scheitern. Jeder normale Mensch versteht unter Zitronensäure eine Flüssigkeit, die man im Supermarkt kaufen kann und nicht das Pulver, das man zum Entfernen von Kalkrückständen verwendet. Dieses Problem war allerdings das einzige in diesem Projekt. An jedem Wochenende habe ich entweder ein Experiment durchgeführt oder meine Notizen in ein Word-Dokument übertragen. Das letzte Wochenende war auf jeden Fall das beste, da die letzte Aufgabe darin bestand, ein leckeres Eis ohne Gefrierschrank zu kreieren. Auf jeden Fall empfehle ich den Wettbewerb „Experimente Anworten“ weiter, weil er Schülern hilft, sich spielerisch an chemische und physikalische Themen heranzuarbeiten. Ich wünsche allen, die diese Erfahrung ebenfalls machen wollen, viel Glück und Freude.

J.Schienle

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