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Vortrag über Reptilien und Gliederfüßer für die sechsten und neunten Klassen
 
Nach einer langen Corona-Pause, in der Präsenz-Vorträge nicht immer möglich waren konnten wir endlich ein Highlight für die Biologie gewinnen. Der Altöttinger Experte Manfred Werdan präsentierte den Schülerinnen und Schülern nicht nur allerlei Wissenswertes über Reptilien und Gliederfüßer, sondern ermöglicht es den Sechst- und Neuntklässlern auch, einigen seltenen Tieren einmal live zu begegnen.
Viele staunende Blicke erntete Manfred Werdan, der seit vielen Jahren auf seinem Gebiet tätig ist, zunächst bei den neunten Klassen mit den Gliederfüßern. Hier hatte Manfred Werdan Exemplare aus aller Welt, aus Europa, Afrika und Südamerika, mitgebracht verschiedene Insekten, Spinnen bis hin zu Skorpionen. Er erklärte den Schülern und Schülerinnen anhand der Tiere geduldig die Biologie und Lebensweise jeder einzelnen Art. Eines der Highlights hier war schließlich die handtellergroße, mexikanische Vogelspinne, "Frau Schmidt", wie Werdan sie vorstellte. Mit interessanten Details nahm Werdan den HCA-Schülern und -Schülerinnen nicht nur die Scheu vor diesem doch imposanten Krabbeltierchen, sondern ermöglichte den ganz Mutigen auch der Vogelspinne einmal selbst "auf den Pelz" zu rücken. So hieß es am Ende nur: "Wer hat Angst vor Frau Schmidt?"
Nicht minder interessant wurde es dann im zweiten Teil, für die sechsten Klassen. Zwei Schulstunden lang drehte sich alles um die unterschiedlichsten Reptilien und Amphibien verschiedene Schlangen, Schildkröten und auch ein Chamäleon waren dabei. So zeigte Werdan den Mädchen und Jungen hautnah alles Wissenswerte über die Biologie der Tiere und klärte sie auch über die artgerechte Haltung dieser empfindlichen Wesen auf.
Oft, so Werdan, sei es nämlich die falsche Entscheidung, sich Reptilien im Baumarkt oder der Großzoohandlung zu kaufen. "Dort", fuhr der Experte fort, "bekommt man nicht einmal die richtigen Terrarien und Aquarien." Für eine Wasserschildkröte etwa benötigt man mindestens vier bis sechs Quadratmeter Platz für Wasser und Steine. "In den Zoogeschäften verkaufen sie einem aber eher nur ein bis zwei Quadratmeter große Terrarien, das ist sehr schädlich für die Tiere", erklärte Werdan. Das Interesse der Schüler und Schülerinnen war ungebrochen: Viele stellten detaillierte Fragen zu den einzelnen Reptilien, etwa zu den Schlangen oder zum Chamäleon, das Manfred Werdan eigens mitgebracht hatte und das während der Vorführung eindrucksvoll seine Farbe wechselte. Wiederum andere ließen es sich nicht entgehen, das eine oder andere Tier sogar zu streicheln. Fast jeder traute sich, sogar an die größeren Schlangen gingen die Mädchen und Jungen furchtlos heran.
Mit den Vorträgen hat es sich die Fachschaft Biologie und unser Gast zum Ziel gesetzt, bei den Kindern das Verständnis und das Interesse für Reptilien und Gliederfüßer zu wecken und damit aktiv ihr Bewusstsein für den Artenschutz zu fördern.
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