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Magier
 
Zauberhaft für Augen, Ohren und den Mund wurde der deutsch-französische Freundschaftsvertrag, der „Traité de l’Elysée“ vom 21.1.1963 am Herzog-Christian-August-Gymnasium gefeiert. Die französische, deutsche und europäische Fahne grüßten die Schüler und die Schulkantine lockte mit elsässischen Flammkuchenbaguettes. Vom P-Seminar der Oberstudienrätin Frauke Reiß waren elf junge Berufsschüler mit Migrationshintergrund ebenfalls geladen und dankbar für die magischen Unterrichtsstunden, zu der die Fachschaft Französisch eingeladen hatte.

In der großen Schulaula faszinierte der international bekannt Magier Max Schneider seine Zuschauer auf französisch und deutsch mit Geschichten über Antoine de Saint-Exupéry und den „Petit Prince“, den „Kleinen Prinzen“. Im Leben des Autors sei so viel „Magie“ gewesen, so der Illusionist. Schneider zeigte auch Tricks, mit denen bereits Saint-Exupéry seine Freunde überrascht hatte. Mit Loopings in seinem Flugzeug habe er seine spätere Frau Consuelo einen Heiratsantrag gemacht, hörte man und mit Ringen, welche sich drehten, vereinten und trennten fühlte man diesen Drehungen und Wendungen nach.

Auch aus seinem erst 2009 entdeckten, unveröffentlichtem Buch über die Liebe aus der Sicht des kleinen Prinzen zitierte Schneider, dass doch „Märchen die einzige Wahrheit im Leben“ und „Musik des Herzens“ seien.

Mit der „Zeichnung Nummer 1“, einer Boa, welche einen Elefanten verschluckt hat, betonte der Zauberkünstler: „Man sieht nur mit dem Herzen gut“ und „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Immer wieder bezog er Schüler in seine Vorführungen ein und ließ sie „aktiv mitzaubern“, staunen und „entscheiden“.

„Lachen und Lebensfreude“ machte den kleinen Prinzen so leicht, dass er von Planet zu Planet fliegen konnte, explizierte er und ließ eine „hypnotisierte“ Schülerin und eine Lehrkraft vor aller Augen sogar „schweben“.
Wie wichtig Sprachen und auch Mathematik sind, bewies er mit seinen Geschichten aus China in „perfektem Chinesisch“ und mit dem „wachsenden und doch gleich bleibendem Quadrat“.

„Auch wenn das Leben manchmal hart ist“, wusste der Münchner, so solle man doch immer „seine Träume bewahren“ und „den Faden nie abreißen lassen“. Vielmehr sollte man, wie er kleine Prinz, „die magischen Momente im Leben“ sehen und „sich immer wieder verzaubern lassen“.

Mit viel Applaus dankten Schüler, Lehrkräfte und Direktor Dieter Meyer dem Zauberkünstler für die gelungene „zauberhafte deutsch-französische Begegnung“.
(Frau Moosburger)
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