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38 km in die Lüfte: Kirsten Schulze (Q11) als Teilnehmerin bei MINT - girls Regensburg
 
Als drittes großes Projekt von MINT - girls Regensburg (MGR) bot "Green Tech" von April bis November 2016 Vorlesungen, Seminare, Workshops und Experimente aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Die Initiative der Universität Regensburg (UR) und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH) möchte Mädchen und junge Frauen aus dem Großraum Regensburg nicht nur für Naturwissenschaft und Technik begeistern, sondern sie auch fit machen für Vortrags- und Präsentationstechniken.
Bei der Eröffnungsveranstaltung an der Universität Regensburg begrüßte der Dekan der Fakultät Physik, Prof. Dr. John Lupton, die Teilnehmerinnen mit dem Hinweis "wen der Virus Forschung erst mal infiziert hat, den lässt er nicht mehr los!". Die stellvertretenden Frauenbeauftragen von OTH und UR, Prof. Dr. Susanne Nonnast und Dr. Esther Gajek, betonten die guten Karrierechancen MINT-interessierter Frauen und "würden am liebsten selbst mitmachen".
Zentrale Fragen für „Green Tech“ waren laut Dr. Stefan Giglberger von der Fakultät Physik: was ist Umwelt, wie kann ich sie erfassen und begreifbar machen?
Geplant war der Bau eines Stratosphärenballons, der auf dem Weg in bis zu 40km Höhe alle relevanten Umweltdaten mit selbst konzipierten neuartigen Messgeräten erfassen und mit einem Live-Bild zu einer Bodenstation funken sollte.
Im Rahmen des Projektes besuchten die MINT – girls auch die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf dem Gipfel der Zugspitze und besichtigten die Sternwarte Regensburg.
Das Highlight war zum Abschluss der Flug des Stratosphärenballons:
Der Ballon war von den MGR mit Sensoren, einem kleinen Computer, einem GPS-Modul, zwei Kameras und einem Sender bestückt worden. Der Datenstream wurde zur Erde gefunkt.
Um überall eine Verbindung sicherzustellen, wurde im Amateurfunkbereich gesendet. Bei der Fertigung der technischen Ausstattung wurden die Teilnehmerinnen von Prof. Dr. Niemetz, Dekan der Fakultät Elektro- und Informationstechnik der OTH, und Herrn Gietl, Absolvent der OTH, unterstützt.
Im Oktober ging der Heliumballon mit einem Durchmesser von zwei Metern in die Stratosphäre. Etwa 50 Zuschauer fieberten bei dem Start mit.
Kirsten bereitete gemeinsam mit Emma Grasser, Leonie Simon und Cansu Uguz den Abflug des Ballons vor und entließ den Ballon dann in die Luft. Das Luftfahrtbundesamt hatte für den Ballonflug sogar den Luftraum gesperrt und Passagierflugzeuge umgeleitet.

(Frau Merkl)
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