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Internationales story writing in Kedzierzyn-Kozle
 
Mitte Mai 2017 fand der zweite Besuch des „Erasmus Plus“-Projekts des HCA-Gymnasiums Sulzbach-Rosenberg in der polnischen Stadt mit dem unaussprechlichen Namen Kedzierzyn-Kozle statt. Sieben Schüler und zwei Lehrer stürzten sich „todesmutig“ in gleich zwei Propellermaschinen, nahmen die Gefahren einer vorübergehenden Diabetes-Erkrankung auf Grund der Massen an polnischem Essen in Kauf und kämpften sich durch das Sprachen-Chaos von spanischem, norwegischem, irischem und polnischem Englisch. Am Ende durften wir acht erfüllende und ereignisreiche Tage verleben und sind den polnischen Gastgebern sehr dankbar, die uns mit einem reichhaltigen Programm verwöhnt haben.
Nach einer Stadtbesichtigung von Krakau und den beeindruckenden Salzminen von Wieliczka lernten die Schüler ihre polnischen Gastfamilien kennen. Am nächsten Tag wurden wir durch verschiedene Musikdarbietungen, ein Theaterstück und das international berühmte Heeres-Musik-Korps der Marine begrüßt. Im Anschluss vertieften die Schüler in international gemischten Gruppen ihre Arbeit vom ersten „Erasmus Plus“-Besuch in Norwegen und arbeiteten an ihren Geschichten zu den lokalen Helden ihrer Stadt, bevor ein polnischer Abend mit noch mehr Essen und verschiedenen Tanzeinlagen das Eis endgültig brach. Sehr gut gefiel den Schülern der Besuch der Stadt Opole, die wir per Schiff und mit einem roten Londoner Doppeldecker-Bus erkundeten. Zu Fuß musste dagegen die Stadt Kozle erobert werden – in Form eines Stadt-Gelände-Spiels wurden die Schüler auf die Suche nach dem geraubten Schatz geschickt, den eine Gruppe schließlich nach einer Irrfahrt durch die städtische Highschool, Bücherei, einen Radio-Sender und einen verlassenen Turm glücklich im Marine-Hafen bergen konnte, woraufhin sie mit – natürlich – sehr vielen polnischen Süßigkeiten belohnt wurde.
Am Ende war der Abschied tränenreich und viele Freundschaften zwischen Spanien, Irland, Polen, Norwegen und Deutschland sind entstanden. Voll schöner Erinnerungen, mindestens zwei Kilo schwerer und mit einigen neuen Ausdrücken in Englisch oder Spanisch bestiegen wir am Ende in Krakau die bereits bekannte Propellermaschine.
Frau Müller / Herr Roidl
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