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QUEER Streifen – eine Exkursion zum Regensburger Kurzfilmfestival
 
Anlässlich unseres W-Seminars begaben wir uns am 08.11.16 mit unserem Seminarleiter Herrn StR Voss auf den Weg nach Regensburg zu einem thematischen Filmfestival, den QUEER-Streifen. Die QUEER-Streifen sind ein lesbisch-schwul-bi-trans-inter-queer*-hetero-thematisiertes Filmfestival in Regensburg, das erstmals 2012 stattfand. Das Festival ist nicht-kommerziell ausgerichtet und komplett ehrenamtlich organisiert. Schwerpunkt des heutigen Filmabends, der in der Filmgalerie im Leeren Beutel stattfand, waren „schwule Kurzfilme“. Das Publikum hatte die Möglichkeit, acht Kurzfilme aus verschiedensten Ländern zu sehen, die jedes Mal einen völlig anderen Umgaang mit dem Thema zeigten. Beleuchtet wurde nicht nur Homosexualität in verschiedenen Altersklassen, sondern auch die vielfältigsten Lebensentwürfe der Protagonisten sowie spezielle Situationen und Emotionen, mit denen sich Homosexuelle und ihr Umfeld gleichermaßen konfrontiert sehen.
Am Ende eines jeden Films konnten wir dem Film bewerten. Diese Wahlzettel wurden am Ende des Abends eingesammelt, da es galt, den Publikumspreis an den Gewinnerfilm zu platzieren.
Dies führte dazu, dass, nachdem wir ein paar persönliche Worte mit den Veranstaltern wechseln konnten, wir auf der Heimfahrt heftig diskutierten, welcher Film das Rennen machen sollte. Ein Favorit vieler Teilnehmer war die Liebesgeschichte zwischen Cecil und Carl. Sie verbrachten 43 gemeinsame Jahre miteinander, selbst als bei Carl Demenz diagnostiziert wurde und er in ein Altersheim ziehen musste. Der Film zeigt, wie Cecil weiterhin an dieser Liebe festhält, bis Carl letztendlich stirbt. Wie wir am anderen Tag erfahren konnten, war dieser Film nicht nur unser Favorit, sondern gewann schlussendlich auch den Publikumspreis des Festivals.
(Herr Voss)
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