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Mathematikwettbewerb 2017
 
Mathe? „Langweilig!“, „Ich versteh´ es einfach nicht!“, „Mathe kann doch gar keinen Spaß machen!“ Diese und viele weitere Antworten würde man vermutlich bekommen, wenn man nach Mathe fragen würde.

Dass dieses Fach jedoch durchaus auch Spaß machen kann, bewiesen auch dieses Jahr wieder insgesamt 128 Schüler des Herzog-Christian-August-Gymnasiums. Denn auch dieses Jahr fand wieder der alljährliche Mathematikwettbewerb statt, organisiert vom P-Seminar Mathematik unter der Leitung von StD Frank Fiedler, der schon eine Tradition am HCA ist.
In drei Runden hatten die Teilnehmer in Teams oder alleine knifflige Aufgaben zu lösen. Aufgaben, die oft eine ganz andere Seite der Mathematik zeigen als die aus dem Unterricht bekannte. Denn hier zählen logisches Denken, Kreativität und Teamarbeit mehr als formale mathematische Verfahren.
Hier ein Beispiel einer typischen Aufgabe, bei der logisches Denken gefragt ist und die bei den Teilnehmern rege Diskussionen ausgelöst hat:
Jakob befindet sich in einem würfelförmigen Raum, dessen Kantenlänge 3 m beträgt. Sowohl an jeder Wand als auch an der Decke und auf dem Boden befinden sich 9 qm große Spiegel. Jakob steht genau in der Mitte des Raumes. Wie oft kann er sein Spiegelbild sehen, wenn er seinen Kopf in alle Richtungen drehen kann?

Eine typische Aufgabe, bei der logisches Denken gefragt ist und die bei den Teilnehmern rege Diskussionen ausgelöst hat.
Andere Aufgaben verlangten einen besonders geschickten Umgang mit Zahlen, z. B. diese: Die Zahlen 2015^2016 und 2015^2014 haben die gleichen Endziffern. An welcher Stelle unterscheiden sie sich zum ersten Mal?

Bei der von den Oberstufenschülern durchgeführten Siegerehrung erhielten alle Teilnehmer Urkunden und Preise. Die ersten Plätze belegten die Teams Sara Rösch/ Sophia Brandt (Gruppe A/ Jahrgangsstufen 5 und 6), Jonas Schmidt/ Ben Hartmann/ Raffael Dietrich/ Eric Waldherr/ Anna-Lena Schmidt/ Emily Hallum/ Maximilian Vomasta (Gruppe B/ Jahrgangsstufen 7 und 8) und Dominik Brunner/ Tobias Kredler/ Benjamin Blos (Gruppe C/ Jahrgangsstufen 9 und 10).
Übrigens ist in oben beschriebenem Raum kein Spiegelbild zu sehen, da ohne Licht nichts gesehen werden kann. Die beiden Zahlen der zweiten Aufgabe besitzen genau 6 gleiche Endziffern, was man schnell erkennt, wenn man bei ihrer Differenz das Quadrat von 2015 ausklammert und alle entstandenen Faktoren in Primzahlen zerlegt...

Artikel von Johanna Wolfart, Q11

(Herr Fiedler)
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