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Studienfahrt Sizilien
 
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Traumhaft, schweißtreibend, lustig - Diese drei Schlagworte beschreiben die Studienfahrt der Q11 2017 nach Sizilien wohl am besten. An einem Freitag um 23.00 ging es los zu einer langen Anreise mit Bus, Flugzeug und Boot. Dabei wurde jede Gelegenheit zum Schlafen, auch am Flughafenboden, genutzt.
Kaum auf der Insel Lipari angekommen ging alles Schlag auf Schlag. Wir bezogen unsere Zimmer im Hotel Villa Augustus, haben kurz geduscht, uns umgezogen und eine Stunde später ging es um 15.30 mit einer zweistündigen Bootsfahrt weiter zum Stromboli. Ein ausgeruhter, schneller Guide stand uns müden, hungrigen Schülern gegenüber und führte uns bis auf die 900m Höhe. Je höher wir kamen, desto weiter konnte man über die Insel und das Meer blicken. Oben angekommen konnten wir wunderschöne Eruptionen des Stromboli genießen, während der Tag sein Ende nahm und wir schließlich hoch oben im Dunklen standen. Mit der Nacht zogen auch die Schwefelschwaden stärker auf, sodass man die Eruptionen nur noch hören konnte. Der Abstieg glich dann eher einer Gleitpartie über einen steileren, fein-staubigeren Monte Kaolino. Und dem feinen Staub gefiel es ganz gut in unseren Schuhen. Unten angekommen, konnten wir uns kurz ausruhen und unsere Füße befreien, bis wir dann wieder unsere zweistündige Bootsfahrt zurück antraten. Endlich um 2 Uhr nachts ließen wir uns alle wohlverdient und erschöpft ins Bett fallen.
Herrn Hüttl und Frau Scherzer war wohl bewusst, wie anstrengend die ersten zwei Tage waren, weshalb der Sonntag recht entspannt verlief. Der Besuch der Kirche und des Kastells von Lipari, ein bisschen Stadtbummel und Fotos im schönen Hafen, für manche der verzweifelte Versuch einen Aussichtspunkt zu finden, gutes Essen, eine legendäre Dachterrasse und ein Feuerwerk waren die Hauptbestandteile des Tages.
Montagmorgen durften wir dann wieder mit der allseits geliebten Fähre auf aufgewühlter See und italienischer Pünktlichkeit Bekanntschaft machen, als wir in das King's House Hotel in Fondachello di Mascali umzogen. Dank Frau Scherzers Italienischkünsten bekamen wir dort im Hotel ein ausgiebiges Abendessen, das gar nicht mehr aufzuhören schien. Dienstag stand Fondachello di Mascali auf dem Programm. Der Kiesstrand war besonders auch bei Einheimischen sehr beliebt. Essen, Tretboote und Simpsons auf Italienisch kamen vom Hotel, die meiste Unterhaltung aber dann doch von HCA-Schülern. Neue Freunde durch das schiefe Singen der Italienischen Nationalhymne finden, sich unter Steinen verbuddeln lassen, die Erkenntnis, dass Sonnenschutzfaktor 20 in Sizilien nicht reicht und vor allem gewisse Verhandlungsgeschäfte mit Strandverkäufern werden unvergessen bleiben.
Der nächste Tag wurde wieder etwas anstrengender. Die Besteigung des Ätna und die Besichtigung der Stadt Taormina standen an. Bis auf 2500m Höhe brachten uns Bus und Seilbahn. Dann führte uns ein Guide weiter bis auf 2.900m. Bei Zwischenstopps konnten wir immer wieder Neues über den Ätna und seine Eruptionen lernen, das wichtigstes sei aber wohl - nach Worten des Guides - dass der Ätna ein "friendly volcano" ist. Mit der Seilbahn und dem Bus ging es dann wieder ins Tal und in die historische Kleinstadt Taormina. Hier durfte die Besichtigung des Teatro Greco nicht auf dem Programm fehlen. Das antike Theater bot grandiose Ausblicke auf den Ätna sowie die Landschaft Siziliens und die Küste. Damit das Programm nicht nur historisch, sondern auch zeitgenössisch ist, hatten wir danach kurz Zeit uns in der Stadt umzusehen. Besonders ist hier aufgefallen, dass Tourismus eine große Rolle spielt und alles außer den typischen Souvenirgeschäften ziemlich edel und teuer zu sein scheint. Nach diesem Ausflug fuhren wir zurück ins Hotel, packten unsere Sachen und verbrachten dann einen letzten gemütlichen Abend zusammen in den Restaurants von Fondachello, die sich mittlerweile auf die großen Mengen einiger Schüler eingestellt hatten und uns wohl sehnlichst vermissen werden. Der nächste Tag begann, wie der letzte aufgehört hatte: Um 5.30 Uhr begaben sich einige, wenn auch müde Schüler, zum Sonnenaufgang an den Strand. Doch es lohnte sich die Sonne über dem Meer bot ein wunderbares Bild. Zurück im Hotel versuchten die meisten noch ein bisschen Schlaf nachzuholen bis um 10.00 Uhr unsere Rückreise mit Flugzeug und Bus begann. Schließlich sahen wir nach dem Singen der italienischen Nationalhymne im Bus und zwei Ehrenrunden des Busfahrers um den Kreisverkehr um ca. 21.30 die Heimat wieder.
Dass das alles so gut geklappt hat, haben wir der Organisation von Herrn Hüttl und Frau Scherzer zu verdanken. Anbei hier also ein Dankeschön der Schüler für die gute und flexible Organisation!
Am Ende lässt sich wohl sagen, dass es eine Studienfahrt mit einzigartigen Erlebnissen war, auf die man immer mit guten Erinnerungen zurückblicken wird.

Bericht von Julia Moch (Q12)

(Herr Hüttl)
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