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MINT-EC-Camp „Hackathon“ in Bremen vom 5. bis zum 8. Juni 2018
 
Ich war eine Woche auf einem MINT-EC-Camp in der Hansestadt Bremen.

Angereist bin ich 5 Stunden mit der Deutschen Bahn, natürlich nicht ohne einstündige Verzögerung. Da aber die anderen Camper aus ganz Deutschland auch DB-Freunde waren, kam ich im Vergleich nicht allzu spät. Die Veranstaltung begann mit Gruppenaktivitäten wie das Einordnen aller Namen der Teilnehmer in einen Binärbaum. Dabei lernten wir uns schon mal ein bisschen kennen und hatten direkt den Bezug zur Informatik. An dem Tag arbeiteten wir noch nicht selbst, dafür hörten wir Impulsvorträge zum Thema Python und die Teamarbeit und Dokumentation bei einem IT-Projekt, womit wir uns die Woche beschäftigen sollten. Danach war der Tag aber noch nicht vorbei. Wir gingen zum Chaos Computer Club, einem Hacker-Verein, was extrem interessant war und wodurch mir sogar eine Idee für mein Unterrichtsprojekt im Profilfach Softwareentwicklung gekommen ist. Und zum Abschluss wurden wir durch das nächtliche Bremen geführt, bevor wir endlich zur Jugendherberge gingen. Die Jugendherberge stand direkt am Ufer der Weser und hatte auch ein kleines Boot auf dem Strom, auf dem wir untergebracht waren.
Am zweiten Tag starteten wir mit weiteren Impulsvorträgen. Anschließend begannen wir in Dreiergruppen an einem eigenen Softwareprojekt zu arbeiten: eine moderne Version von „Pong“, deren Bewegungskurven durch verschiedene mathematische Funktionen beschrieben sind. Und wir waren wahrscheinlich ungesund ehrgeizig bei dem Projekt, weil wir dann den restlichen Tag bis um zwei Uhr morgens arbeiteten, während die anderen abends zu einem schönen Strandstück gingen.

Mit genug Koffein im Blut schafften wir es sogar, die frühmorgendliche Betriebserkundung zu überstehen, nur um danach weiter an unserem Programm zu arbeiten. Zwischendurch wurden wir leider für Impulsvorträge von der Arbeit abgehalten, aber nach einer weiteren schlaflosen Nacht schafften wir es, unser Spiel fertig zu kriegen und es schließlich am Freitag vor mehreren Lehrern zu präsentieren.

Obwohl meine Gruppe ziemlich intensiv arbeitete, konnten wir uns trotzdem mit den anderen Gruppen anzufreunden, weshalb wir auch nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung in der Stadt blieben und noch redeten. Es war ein wirklich schönes, wenn auch anstrengendes Erlebnis, bei dem ich viele Jugendliche aus ganz Deutschland kennengelernt habe, die alle meine Liebe für die Informatik teilten.

Linda Fuchs, Q11

(Herr Fiedler)
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