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Deutsch-französische Begegnung in Kehl
 
Die beiden Gruppen bei ihrem Ausflug in Offenburg.
"J`aime la nature, et toi?"- war nur einer der vielen Insider, die während der einwöchigen Begegnung mit französischen Schülern aus La Flèche im Westen Frankreichs und Schülern der 10. Jahrgangsstufe des Herzog-Christian-August Gymnasiums entstand. Seitdem verbinden diese Jugendlichen viele schöne gemeinsame Erfahrungen und Erinnerungen, von den wohl alle lange zehren können.

Untergebracht waren alle in der Jugendherberge in Kehl, wo Deutschen und Franzosen jeweils ein Partner zugewiesen wurde und man sich auch die Zimmer teilte. Allein dadurch war von vornherein „Kommunikation“ angesagt, welche die Kompetenzen in der Fremdsprache bei allen deutlich erhöhten. Begleitet wurden die Sulzbacher von der Oberstudienrätin Marianne Moosburger und dem Studienreferendar Stefan Buchele.

Zwei ganze Tage verbrachten die Sulzbacher Gymnasiasten im historischen und modernen Straßburg. Die winterlich geschmückte romantische Altstadt mit der beeindruckenden Kathedrale begeisterte sofort alle. Führung und Vortrag in den alten und neuen Gebäuden des Universitätsviertels machte manchen Deutschen bereits Lust auf ein Studium im nahen Ausland.

Ein weiterer Tag führte ins Europäische Parlament, zu einer kompetenten Führung durch das große Rondell und einem Multivisionsfilm über die Bedeutung von Europa, gerade für die Heranwachsenden Der Nachmittag gehörte einer entspannten und zugleich informativen Schifffahrt auf der Ill rund um die Altstadt Straßburgs, bevor es wieder mit der neuen Trambahn zurück nach Kehl ging.

Zu den Höhepunkten bei der Begegnung der insgesamt 42 Oberstufenschüler gehörte auch eine Wanderung durch den eindrucksvollen Nationalpark Schwarzwald bei Ruhestein. Die einstündige Busfahrt als „deutsch-französisches Paar“, dann ging es mit den Guides durch einen glitzernden und funkelnden Winterwald. Dieser öffnete alle Sinne, sei es beim blind geführt werden oder dem stillen Einzelwahrnehmen mit Hilfe von Aufmerksamkeitskarten und manch weiteren Aufgaben.

Am letzten Tag stand die ehemalige französische Garnisonsstadt Offenburg auf dem Plan. In Kleingruppen eroberte man gemeinsam mit den Franzosen bei einer Rallye die Innenstadt. Viele interessante Informationen wurden so eruiert und bei der Preisverleihung an die Gruppen extra belohnt. Dem dortigen Markt mit seiner Eislauffläche galten die verbliebenen nachmittäglichen Stunden.

Allabendlich war zudem Zweisprachigkeit angesagt. Da galt es Vorstellungen in der anderen Sprache zu meistern, Vorträge zu Bauten in Straßburg zu halten, über die wechselvolle Vergangenheit, den Rhein als Grenz- und Verbindungsfluß oder Umweltschutz zu referieren und vieles mehr. Auch Mathematikaufgaben waren bei vielen ernsten und lustigen Spielen zu lösen. Spiele in Gruppen, zusammen und auch gegeneinander füllten die Abendstunden.

Als am Freitagmorgen sich zuerst die neu gewonnenen Freunde aus Frankreich zur Rückreise aufmachten, gab es manche verdrückte Träne und manchen ehrlichen Seufzer. „Wir bleiben in Kontakt“, „On se reverra“ gesellte sich da nicht selten schniefend zum „Auf Wiedersehen“ und „Au revoir“.

(Frau Moosburger)

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