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MINT-Mädchen Projekt 2018/19
 
MINT-Mädchen Projekt! Was ist das? Ist das was für mich? Kann ich das? Genau diese Fragen stellte ich mir, als ich das erste Mal davon hörte. Ich wurde dann aber recht schnell aufgeklärt.

Bei diesem Projekt, welches sich über das ganze Jahr erstreckt, geht es um die Fächer Mathe, Informatik, Naturwissenschaften (Bio, Chemie, Physik) und Technik. Aktuell nehmen vier HCA-Mädchen aus der 10. Jahrgangstufe daran teil. Das Projekt wird von der OTH Amberg-Weiden organisiert. Insgesamt sind wir 33 Mädchen, aus den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Weiden und Schwandorf, die von der Projektkoordinatorin Stefanie Schönfeld, unterstützt werden.

Das Projekt startete am 27.9.2018 mit einer Auftaktveranstaltung an der OTH Amberg. An die Grußworte von Prof. Dr. Klug, Präsidentin der OTH, schloss sich ein Festvortrag von Prof. Petra Lucht, TU Berlin (Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung) mit dem Titel „Weil ich es kann“ über Frauen und MINT an.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, die Teilnahme ist für die Schülerinnen kostenfrei.
Bausteine des Projekts sind u.a. Forschungsworkshops mit Experimenten zu aktuellen MINT-Themen, Exkursionen und Einblicke in regionale Firmen und Unternehmen der MINT-Branche, Prüfungsvorbereitung in den MINT-Fächern und als Abschluss die Summer School zu Soft Skills wie z.B. Präsentationstechniken.

Während des Projekts programmierten wir z.B. einen Roboter so, dass er uns Gummibärchen geben konnte, arbeiteten im Labor oder besuchten das Deutschen Museum.

Viele ortsansässige Firmen haben uns bei Exkursionen herzlich willkommen geheißen und uns viel gezeigt. Oft durften wir auch selbst Hand anlegen. Eine dieser Firmen war BHS. Dort bauten wir uns mit einem Wasserstrahlschneider einen Handyhalter.
Im Rahmen des Projekts gab es auch sogenannte Empowerment Workshops. Bei diesen Workshops lernten wir, uns selbstbewusster darzustellen und wie wir uns in der Gesellschaft verhalten sollten. Ein anderer Teil dieser Treffen beinhaltete die Rolle der Frau in MINT-Berufen, die immer noch meist von Männern ausgeübt werden.

Was ist PCR Diagnostik, was sind MRSA Keime? Wie visualisiere ich Musik? Das alles und noch viel mehr haben wir gelernt. Es war immer interessant und auch für jeden was dabei.

Durch das Projekt habe ich auch viele neue Freunde gewonnen und wir haben uns alle auf Anhieb gut verstanden.
Für zukünftige MINT-Mädchen fand in diesem Schuljahr wieder ein Talent-Scouting bei uns am HCA statt, bei der die Projektkoordinatorin Frau Schönfeld interessierte Schülerinnen über die Inhalte des Projekts informierte, zudem hatten die Mädchen Gelegenheit, uns vier MINT-Mädels (Ronja Berberich, Sophia Pürner, 10a, Nina Schulze, 10b, Hanna Zylowski, 10c) Fragen zu stellen. Ich hoffe, dass auch im nächsten Schuljahr wieder Mädchen von unserer Schule an dem MINT-Mädchen Projekt der OTH teilnehmen und genauso tolle Erlebnisse haben können wie wir. Ich kann es nur jedem Mädchen der 9./10. Jahrgangstufe ans Herz legen, mitzumachen, auch wenn man sich nicht für alle MINT-Fächer begeistert. Es hat nur Vorteile und macht echt sehr viel Spaß.
Insgesamt konnten wir durch die Teilnahme wertvolle Erfahrungen sammeln und zudem hatten wir sehr viel Spaß.

Ronja Berberich, 10a
(Frau Merkl)
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