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Studienfahrt Stockholm / Baltikum
 
25 Schüler der Q11 zusammen mit Frau Scherzer und Herrn Hüttl bestiegen am Flughafen München die Lufthansa-Maschine nach Stockholm-Arlanda, um auf einer Minikreuzfahrt drei Metropolen an der Ostsee kennenzulernen.

Nach Ankunft in Schweden und Bezug der Zimmer zeigte Herr Hüttl bei einer Stadtführung den Schülern die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Stockholms. Von der Station Gamla Stan führte der Weg über Riddarholmen bis zum Stadshuset, dem Rathaus Stockholms, in dem die Nobelpreisträger feiern. Über viele Brücken führte der Weg weiter zum Riksdagshuset, dem Sitz des schwedischen Parlaments, und zum Königlichen Schloss, dem Amtssitz der schwedischen Königsfamilie. Am nächsten Morgen stand nach einer kurzen Hafenrundfahrt schließlich mit dem Vasa-Museum ein absolutes Highlight auf dem Programm. Nach nur 1300 Metern Fahrstrecke versank das Kriegsschiff Vasa im Jahr 1628. Über 300 Jahre später konnte das Schiff Einzelteil für Einzelteil geborgen werden und wurde neu zusammengebaut und im Vasa-Museum auf der Insel Djurgarden ausgestellt. Vom Museum aus folgte die Gruppe dem Wachwechsel fast von der Kaserne bis zum Königlichen Schloss und erlebte diesen in allen Einzelheiten mit.
Am Nachmittag erfolgte der Transfer zum Hafen und das Boarding der „Baltic Queen“, ein Kreuzfahrtschiff, das täglich Stockholm mit Tallinn, der Hauptstadt Estlands, verbindet. Nach einem opulenten Abendessen an Bord, Gerüchte sprechen von bis zu 10 Gängen pro Person, befand sich die Karaoke-Bar am Abend fest in der Hand des HCA. Gegen Mitternacht erfolgte ein kurzer Stopp in Mariehamn (Finnland), bevor nach einer Nacht an Bord am Morgen des nächsten Tages bei Sonnenschein das Ziel Tallinn erreicht wurde. Auf einer 3-stündigen Stadtführung mit einer lokalen Reiseleiterin lernten die Teilnehmer der Studienfahrt die mittelalterlich geprägte Stadt kennen. Die russisch-orthodoxe Alexander-Newski-Kathedrale und die imposante Stadtmauer beeindruckten dabei besonders.
Der nächste Tag führte die Gruppe weg von der Küste und Richtung Lettland. Im Gauja-Nationalpark zeigte sich eine weitgehend unberührte und naturbelassene Landschaft. Höhepunkt war der Besuch der Burg Turaida inmitten des Nationalparks. Nicht zuletzt wegen der Legende um die Rose von Turaida lassen sich dort heute ein Museum, ein Skulpturenpark und viele rekonstruierte Gebäude finden. Die größte Grotte im ganzen Baltikum, die Gutmans Höhle, die ebenfalls mit der Rose von Turaida in Verbindung steht, war anschließend die letzte Station auf dem Weg nach Riga.

Die Hauptstadt Lettlands faszinierte an beiden Tagen durch die Vielfältigkeit ihrer Stadtviertel. Vom mittelalterlichen Stadtkern über die Jugendstilfassaden vieler Gebäude bis zum sowjetischen Klassizismus (sogenannter stalinistischer Zuckerbäckerstil) lassen sich viele Einflüsse finden. Besonders beeindruckend ist der in ehemaligen Zeppelinhallen untergebrachte Zentralmarkt, der lange Zeit als größter Markt Europas galt. Auch die Grüngürtel an den Kanälen der Daugava tragen zum besonderen Flair bei.

An Bord des Schiffes „Romantica“ mit einem beeindruckenden Sonnendeck und natürlich einer Karaokebar ging es vom Fluss Daugava aus in die Ostsee und durch die faszinierende Schärenlandschaft, in der sich alle Klischees über Schweden wiederfinden lassen, zurück nach Stockholm, das sich zum Abschluss noch einmal im strahlenden Sonnenschein präsentierte. Nach 6 Tagen in 3 Ländern und einer Vielzahl von neuen Eindrücken führte der Weg am Abend schließlich nach einer sehr gelungenen Studienfahrt zurück nach München zum Flughafen und anschließend nach Sulzbach-Rosenberg.

OStR Hüttl
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