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Schnupperpraktikum
 
Wer mischt nicht gerne verschiedene Chemikalien zusammen, zündet etwas oder lässt es sogar explodieren? Genau solche Versuche und noch eine Reihe anderer durften wir am 23. und 24.9. im chemischen Schnupperpraktikum, welches dieses Jahr bereits das 20ste Mal an der Universität Regensburg stattfand, durchführen. Für die verschiedenen Versuche, welche wir uns zuvor selbst aussuchen durften, mussten wir nur fünf Euro zahlen, die Ausleihe von passender Laborkleidung, sprich Kittel und Schutzbrille, war für uns kostenlos.

Am Montag begann es nach selbständiger Anreise ab 8.15 Uhr in der Chemie Fakultät der Universität, wo wir, Angelika Miller (Q11), Raffael Dietrich (Q11), Ronja Berberich (Q11) und Sophia Pürner (Q11), uns erst einmal anmeldeten, sowie unsere Schutzkleidungen ausliehen. Bevor sich alle 70 Schüler in ihre Gruppen aufteilten, stand jedoch noch ein eine Begrüßung, die Vorstellung von passenden Studiengängen der Fakultät und natürlich eine Sicherheitsunterweisung auf dem Zeitplan.
Dann ging es endlich richtig los. In Gruppen mit je drei bis vier SchülerInnen begannen wir mit unseren Versuchen. Dabei halfen uns Gruppenleiter und ein Skript, welches wir zuhause schon durchgearbeitet und vorbereitet hatten.
Die Gruppen hatten sich jeweils verschiedene Versuche ausgesucht. So starteten ein paar der Gruppen mit der Herstellung von Silicium. Dazu bereiteten sie eine kleine Feuershow vor, welche dann alle anderen mit bewundern durften. Anschließend mussten sie die dabei entstandene feste Masse unter lautem Gehämmer zerkleinern. Die einzelnen Silicium Brocken durften sogar als Erinnerungsstücke mit nach Hause genommen werden.

Mehrere Gruppen versuchten sich auch an der Herstellung von Acetatgläsern, wobei die Inhaltstoffe geschmolzen und dann die Schmelze in Formen gegossen werden musste. Andere Versuche waren die Vergoldung von Münzen und die Herstellung von Seifen aus Ölen und Fetten. Die Produkte, die dabei entstanden sind, durften alle mitgenommen werden.
Aber nicht alle Versuche haben immer einwandfrei funktioniert. So hat es bei einer Gruppe selbst nach mehreren Versuchen nicht geklappt den Farbstoff Indigo herzustellen, während es bei allen anderen sehr wohl funktioniert hat. Schade, denn das blau gefärbte Tuch hätte man auch mitnehmen dürfen. Dieses Beispiel lehrt uns jedoch eine Sache, denn in der Chemie kann so etwas öfter passieren, was einen jedoch nicht gleich demotivieren sollte.

Da einige sehr schnell fertig waren, zeigte beispielsweise eine Gruppenleiterin den SchülerInnen noch ihr Labor und woran sie derzeitig arbeitete. Zum Vergnügen wurde dann noch mit flüssigem Stickstoff experimentiert, wobei das zerschmettern von gefrorenen Ästen sehr viel Spaß gemacht hat.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass diese zwei Tage total spannend waren und uns allen viel Spaß gemacht haben. Wir lernten jede Menge über die Arbeit im Labor und den Umgang mit Chemikalien. Dieses Praktikum lässt sich für jeden Chemie interessierten Schüler, der die Möglichkeit hat teilzunehmen, sehr empfehlen.

Artikel von Ronja Berberich und Sophia Pürner (Q11)

(Herr Merkl)

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